Author

Christian

Pollen im Anflug

Pollenallergie

Die Pollenallergie (Heuschnupfen) ist eine weit verbreitete Allergieform. In Deutschland sollen mehr als 20 Prozent der Bevölkerung davon betroffen sein. Eine Pollenallergie kann auch erstmalig in höherem Alter auftreten. Eine entsprechende Impfung existiert leider nicht. Einmal aufgetreten, muss die Pollenallergie behandelt werden, damit sie nicht in Asthma übergeht.

Ursachen einer Pollenallergie

Auslöser der Allergie sind die Pollen des Blütenstaubes bestimmter Pflanzen. Dabei kann es sich um Bäume (Birken, Erlen) handeln, um Sträucher, Getreidearten (Roggen) oder Kräuter.

Ein geschwächtes Immunsystem scheint das Entstehen von Allergien, unter anderem auch einer Pollenallergie zu begünstigen. Die Pollenallergie kann auch erblich bedingt sein. So wird ein Kind, bei dem einer der Elternteile an Allergien leidet, mit einer Wahrscheinlichkeit von 30% ebenfalls ein Allergiker. Sollten beide Eltern allergisch auf Pollen reagieren, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, die Pollenallergie an das Kind zu vererben, auf etwa 60 %.

Veränderte Lebensbedingungen werden ebenfalls als Ursache für das Entstehen einer Pollenallergie diskutiert. Eine zunehmende Hygiene soll paradoxerweise allergische Körperreaktionen begünstigen, da das Immunsystem völlig anders beansprucht bzw. unterfordert wird. Dies führt zu einer Überbewertung von Fremdstoffen und schließlich zu einer allergischen Reaktion.

Auch Klima Veränderungen können für das Entstehen einer Pollenallergie verantwortlich sein. Durch die globale Erwärmung verschieben sich Blühzeitpunkt und Blühdauer der Bäume und Sträucher. Dies führt zu verändertem Pollenflug und neuartigen, “aggressiven”, an die veränderten Umweltbedingungen angepassten Pollen.

Risikofaktoren

Es bleibt ungeklärt, warum bestimmte Stoffe bei manchen Menschen eine Allergie auslösen, während andere resistent dagegen bleiben. Grundsätzlich ist niemand vor einer Pollenallergie sicher. Folgende Risikofaktoren sind dennoch bekannt:

  • Genetische Vorbelastung
  • Übertriebene Hygiene: Kinder, die auf dem Land leben, entwickeln deutlich seltener eine Pollenallergie als Stadtkinder.
  • Luftverschmutzung: Eine erhöhte Feinstaubbelastung kann bestehende Allergien verstärken.
  • Haustiere: Bekannte starke Allergene sind Haare bzw. Hautschuppen von Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen.
  • Nicht Stillen: Nicht gestillte Kinder haben häufiger Allergien als Kinder, die in den ersten etwa vier Monaten gestillt wurden.
  • Ernährung: Verdickungsmittel, Farb- und Konservierungsstoffe können Allergien auslösen.

Symptome einer Pollenallergie

Die Symptome können ganz plötzlich auftreten. Sie sind vielfältig und werden bei jedem Betroffenen anders ausfallen. Wenn der Winter mild ist, können die ersten Beschwerden schon im Januar auftreten. In der Regel aber geht es für Menschen mit Pollenallergie zwischen Februar und Mai mit den Beschwerden los. Treten Allergiesymptome auf, müssen diese immer ernst genommen werden. Nachfolgend eine Auflistung, die Ihnen helfen wird, die Symptome einer Pollenallergie zu erkennen:

  • Augen: Jucken, Brennen oder Rötungen; Bindehautentzündung, geschwollene Augenlider; hohe Lichtempfindlichkeit; Augentränen.
  • Nase: allergisch bedingter Schnupfen; Nasenverstopfung; Nasenjucken oder -kribbeln; Niesanfälle.
  • Hals: angeschwollene Schleimhaut; Husten; Atemnot; Jucken und Kratzen im Rachen.
  • Haut: Hautekzeme, Juckreiz.
  • Sonstige Pollenallergie Symptome: reduzierter Geschmacks- und Geruchssinn; Kopfschmerzen; Migräne; Magen-Darm-Störungen: Müdigkeit, Depressionen; lebensbedrohliche Schocks.

Wie Sie sehen, können die Symptome einer Pollenallergie extrem vielfältig sein. Auch die unspezifischen allergischen Symptome, die immer öfter auftreten, können die richtige Diagnose erschweren.

Therapie

Die Pollenallergie kann erfolgreich behandelt werden. Neben medikamentösen Therapien gibt es auch gute vorbeugende Maßnahmen. Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden aufgrund einer Pollenallergie zu mildern oder sie erst gar nicht auftreten zu lassen. Wirkstoffe wie Antihistaminika, Cromoglicinsäure, Ketotifen und Cortison haben sich bewährt. Zu bedenken ist, dass diese nur die Symptome bekämpfen und nicht die Pollenallergie an sich. Gegen ein wiederholtes Auftreten der Pollenallergie bleiben Sie also nicht geschützt. Trotzdem bieten vor allem neuere Allergiepräparate eine deutliche Linderung der Beschwerden und damit eine Lösung in Akutfällen.

Allergenkarenz als Therapie

Den Allergie verursachenden Pollen einfach aus dem Weg zu gehen, gilt als sicherste Therapieform für Allergiker. In der Praxis kann dies erfolgen, indem Sie dorthin verreisen, wo es keine Allergie auslösenden Pollen gibt. Dies können Küstengegenden sein, Berge oder auch Inseln.

Hilfe können auch Luftreinigungsgeräte schaffen. Diese werden im Haus (bzw. in der Wohnung) installiert, um die Allergenbelastung zu minimieren. Für eine vollkommen allergenfreie Wohnung wird man leider nicht ganz sorgen können. Sie sollten auch Ihren Aufenthalt im Freien und das Lüften Ihrer Wohnung an die Pollenkonzentration anpassen. Wenn Sie allerdings eine dauerhafte Befreiung Ihrer Pollenallergie-Beschwerden anstreben, werden Sie um eine Hyposensibilisierung nicht herum kommen.

Hyposensibilisierung als dauerhafte Therapie

Eine Hyposensibilisierung (auch Desensibilisierung) ist ein Verfahren, bei dem nicht die Symptome, sondern die Ursachen der Pollenallergie behandelt werden. Bei dieser Therapie wird dem Patient über mehrere Jahre hinweg eine Dosis der allergieauslösenden Pollen unter die Haut gespritzt. Die verabreichte Dosis wird stets erhöht, was eine Immunität gegen die Pollen bewirken soll. Langzeituntersuchungen zeigen, dass die Beschwerden nachlassen, was zur Reduzierung der Medikamente während der Pollensaison führt. Diese Therapieform wurde früher ausschließlich mittels Spritze durchgeführt. Heute ist eine Hyposensibilisierung mit Tropfen (Sublinguale Immuntherapie (SLIT)) und auch Tabletten möglich.

Um eine Doppelbelastung für den Körper zu vermeiden, empfehlen Ärzte die Hyposensibilisierung während des Pollenfluges auszusetzen.

Alternative Behandlungsmöglichkeiten

In der traditionellen Chinesischen Medizin werden Allergiker mit Akupunktur behandelt. Dabei wird die Lebensenergie in den Atemwegen wiederhergestellt.

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Kinnkorrektur: Frau fasst sich an Kinn

Kinn-Korrektur Methoden, Risiken und Kosten

Eine Kinnkorrektur verhilft zum einem schönen Gesicht.
Eigentlich haben Sie ein schönes, gepflegtes Gesicht?
Nur das Kinn passt irgendwie nicht zu ihrem attraktiven Äußeren?
Eine Kinnkorrektur kann hier die Lösung sein. Lesen Sie welche Korrekturmöglichkeiten es gibt und was es kostet.

Methoden der Kinnkorrektur

Für den individuellen Gesichtsausdruck ist, neben Nase und Ohren, vor allem ein schön geformtes Kinn besonders wichtig. Doch was ist, wenn das Kinn zu breit, zu klein oder zu dick ist und dadurch eine Dyssymmetrie des ganzen Gesichtes entsteht. In diesem Fall kann eine Kinnplastik (medizinisch Genioplastik) die Harmonie im Gesicht wieder herstellen. In der modernen Medizin gibt es mehrere Möglichkeiten einer Korrektur der Kinnpartie vorzunehmen. Zu den in Deutschland am häufigsten vorgenommenen Kinnkorrekturen gehören das sogenannte “Fliehende Kinn” als auch das Absaugen eines Doppelkinns.

Zu den weiteren plastischen Kieferbehandlungen gehören unter anderem:

1. Die Kinn-Vorverlagerung

Soll das Kinn etwas weiter nach vorne versetzt werden, wird das als Kinn-Vorverlagerung bezeichnet. Bei der Operation wird der untere Teil des Kieferknochens an bestimmten, berechneten Stellen durchtrennt . Danach wird der Kiefer in die gewollte Position verschoben und mit einer Metallplatte fixiert. In der Regel wird der dafür notwendige Schnitt im Mund zwischen Zahnfleisch und Unterlippe vorgenommen. Der Vorteil bei dieser Operationstechnik liegt insbesondere darin, dass nach dem Eingriff keine äußerlich sichtbare Narben entstehen. Sollte eine Schnitt im Mund nicht möglich sein, so kann dieser auch alternativ mit einem unauffälligen Zugang unterhalb des Kinns erfolgen. Allerdings kann eine leichte Narbenbildung hier meist nicht verhindert werden.
Die OP für eine Kinn-Vorverlagerung kann ambulant mit lokaler Betäubung oder auch stationär unter Vollnarkose durchgeführt werden. Die Dauer des Eingriffs beträgt durchschnittlich 60 bis 90 Minuten. Die Risiken bei diesem operativen Eingriff sind recht gering.

HINWEIS: Eine gleichzeitige Korrektur von Zahn-und Kieferfehlstellung erfolgt bei dieser Operation nicht.

2. Vorverlagerung mittels Kinn-Implantat

Eine weitere Methode den Unterkiefer vorzuverlagern ist ein Kinn-Implantat. Auch hier wird durch einen Schnitt im Mundraum ein Zugang gelegt. Anschließend wird ein spezielles Kinn-Implantat gesetzt, um so die Form des Kinns zu verändern. Dabei stehen dem Chirurgen verschiedene Implantate zur Verfügung:

1. körpereigener Knorpel, der aus dem Becken des Patienten entnommen wird
2. Silikon-Implantat
3. Porex- Implantat
4. Goretex-Implantat

Das Implantat kann auch durch einen äußeren Zugang durchgeführt werden. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert etwa 45 Minuten.

3. Kinn-Verkleinerung

Bei einer Kinnverkleinerung wird aus dem unteren Drittel des Kinns überschüssige Knochenmasse entfernt. Zu diesem Zweck wird mit einem Schnitt Zugang im Mundraum geschaffen. Mittels diesem Eingriff kann sowohl die Kinndicke als auch das Herausragen des Kinns reduziert werden, indem mit einer Knochenfräse Kieferknochen abgetragen wird.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, den betroffenen Knochenanteil herauszusägen. Danach wird die Stelle mit einer Titan-Steg verschraubt. Allerdings gilt diese Methode mittlerweile als obsolet. Die Operationsdauer einer Kinnverkleinerung liegt bei rund 60 Minuten und wird ambulant oder auch unter Vollnarkose vorgenommen.

4. Das Doppelkinn

Eine der wohl am häufigsten durchgeführten Kinnkorrekturen ist das Doppelkinn. Dabei handelt es sich um eine Fettansammlung unter dem Kinn, die weder durch eine Diät noch durch Sport beseitigt werden kann. Die einzige Möglichkeit sich von dem überschüssigen Fett zu befreien ist eine entsprechende Kinnkorrektur in der Form einer Fettabsaugung (Liposuktion).
Bei der Fettabsaugung zur Kinnkorrektur wir unter dem Kinn beziehungsweise unter den Ohrläppchen ein kleiner Schnitt gemacht, durch den die Absaugkanüle eingeführt wird. In der Regel bleiben bei diesem Eingriff nur kleine Narben zurück, die aber kaum sichtbar sind. Die Fettabsaugung wird ambulant unter örtlicher Betäubung ausgeführt. Nach der OP muss für etwa acht Tage eine spezielle Kompressionsbinde getragen werden.

Risiken einer Kinn-Korrektur

Bei einer operativen Kinnkorrektur kommt es oftmals zu Schwellungen, die jedoch nach kurzer Zeit abklingen. Ebenso kann es zu einem Taubheitsgefühl im Bereich der operierten Hautstellen kommen. Auch diese postoperative Reaktionen sind durchaus normal und verschwinden meist nach wenigen Tagen.

HINWEIS: Bei eingriffen in der Mundhöhle ist auf eine verstärkte Mundhygiene zu achten, um eventuellen Infektionen vorzubeugen. Schwellungen sollten gekühlt werden.

Kinn-Korrektur ohne OP

Mittlerweile gibt es auch Methoden, die eine Kinn-Korrektur auch ohne Operation ermöglichen. Bei diesen Korrekturmethoden werden Füllstoffe wie Hyaluronsäure und Hydroxyapatit in die betreffenden Stellen injiziert und so die Kinnregion verändert. Dabei handelt es sich um Stoffe, die eine hohe Hebewirkung aufweisen. Die Haltbarkeit dieser Wirkstoffe liegt bei etwa einem Jahr und muss dann bei Bedarf erneuert werden. Auch das Doppelkinn konnte bei einigen Betroffenen durch das Injizieren von fettabbauenden Mitteln (sogenannt Fettwegspritze) reduziert beziehungsweise beseitigt werden.

Kinn-Korrektur Kosten

Die Kosten für eine Kinn-Korrektur sind unterschiedlich hoch. Je nach Operationsmethode und Behandlungsumfang liegt eine Korrektur bei durchschnittlich 2.000,00 bis 5.000,00 Euro. Da es bei einer Kinn-Korrektur in der Regel an einer medizinischen Indikation fehlt, werden die Kosten für den Eingriff nicht von den Krankenkassen übernommen.

HINWEIS: Eine Kinn-Korrektur sollte nur von einem Facharzt ausgeführt werden, der über entsprechende Kinnkorrektur-/Kinn OP-Erfahrungen verfügt. Nur so kann garantiert werden, dass die Operation problemlos den gewünschten Erfolg erzielt.

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Sportler beim Joggen

Nagelpilz: Ursachen und Risikofaktoren

Nagelpilz (med. Nagelmykose) ist zwar keine schwerwiegende, jedoch eine sehr lästige und weit verbreitete Pilzerkrankung. Auch hier in Deutschland leiden viele, vor allem ältere Menschen an Nagelpilz. Doch neben dem Lebensalter gibt es noch weitere Risikofaktoren, die zu einer Ansteckung mit Nagelpilz beitragen können. In diesem Text erfahren Sie alles über die gängigen Ursachen und Entstehungsfaktoren von Nagelpilz. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, wie Sie einer Infektion effektiv vorbeugen können.

Nagelpilz? – Was ist das überhaupt?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Nagelmykose um eine mitunter sehr schmerzhafte Pilzinfektion, die zu Schäden an den Zehen- und/oder Fußnägeln führt. Hierbei werden Nagel und Nagelbett durch den Pilz angegriffen. In einem späteren Stadium kann es sogar zu einer vollständigen Auflösung oder einem Abfallen des betroffenen Nagels kommen. Auch wenn mehrere Pilzarten für eine Infektion mit Nagelpilz verantwortlich sein können, haben die verschiedenen Pilzerreger eines gemeinsam: Sie gedeihen am besten in einer feucht-warmen Umgebung, weswegen die Zehennägel auch deutlich häufiger anfälliger für Nagelpilz sind als die Fingernägel.

Risikofaktor 1: Enges Schuhwerk und Schweißfüße

Enge Schuhe können dazu führen, dass der Fuß nicht genug belüftet wird, was dem Pilz wiederum optimale Lebensbedingungen bietet. Dasselbe gilt auch für Schweißfüße, die ebenfalls zur Entstehung eines feucht-warmen Klimas beitragen und so das Pilzwachstum begünstigen. Tragen Sie daher lieber gutsitzende, atmungsaktive Schuhe. Auf diese Weise können Sie einer Infektion auf einfache Weise vorbeugen.

Risikofaktor 2: Sport

Auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel das Joggen oder andere Sportarten, bei denen Sie sich viel bewegen, können das Risiko einer Nagelpilzinfektion erhöhen.
Durch die andauernde Belastung der Füße bildet sich auch hier ein pilzfreundliches Ambiente. Deshalb empfiehlt es sich, Turnschuhe ausschließlich beim Sport zu tragen. Zusätzlich bietet es sich an, Ihr Schuhwerk auch im Alltag täglich zu wechseln, damit die Schuhe ausreichend Zeit zum Trocknen und Lüften haben.

Risikofaktor 3: Krankheiten

Sollten Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden, kann Sie das besonders anfällig für eine Nagelpilzinfektion machen:

  • Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes Mellitus
  • Bestehende Erkrankungen der Nägel
  • Fußpilz
  • Erkrankungen des Immunsystems wie HIV/AIDS
  • Durchblutungsstörungen

Um das Risiko einer Infektion so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass die dementsprechende Krankheit ärztlich behandelt wird. So sollten beispielsweise Diabetiker vermehrt darauf achten, dass ihre Blutzuckerwerte stets im Normalbereich liegen. Außerdem ist eine gründliche Hygiene und Pflege der Hände und Füße essentiell, um das Risiko einer Nagelmykose einzudämmen.

Risikofaktor 4: Barfüßigkeit

Wenn man bedenkt, dass sich der Nagelpilzerreger durch den direkten Kontakt mit den infizierten Hautzellen verbreitet, wird schnell klar, warum die Ansteckungsgefahr Schwimmbädern und Saunen, also Orten, an denen vorrangig barfuß gegangen wird, besonders hoch ist. Tragen Sie daher beim Schwimmbad-, oder Saunabesuch sowie an anderen öffentlichen Orten Badeschlappen oder Hausschuhe und vermeiden Sie es, dort barfuß zu gehen.

Risikofaktor 5: Mangelnde Körperhygiene

Zu guter Letzt ist auch mangelnde Körperpflege, insbesondere an den Füßen, ein möglicher Auslöser für Nagelpilz. Um einer Nagelpilzinfektion vorzubeugen, ist deshalb eine gründliche Reinigung von Händen und Füßen sowie eine ausreichende Nagelpflege das A und O.

 

Fazit:

Geben Sie Nagelpilz keine Chance! 

Viele der Risiken, die an der Entstehung von Nagelpilz beteiligt sind, lassen sich mit einfachen Hygienemaßnahmen, durch das Tragen von Badeschlappen sowie dem richtigen Schuhwerk beim Sport und im Alltag, reduzieren. Sollten Sie zu einer der genannten Risikogruppen gehören, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Im Falle einer „pilzfördernden“ Krankheit kann mit der richtigen Therapie auch das Risiko für eine Nagelpilzerkrankung gesenkt werden.

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Fuss wird behandelt

Nagelmykose: Nagelpilz schnell erkennen und effektiv behandeln

Als Nagelpilz bezeichnet man eine hartnäckige Pilzinfektion der Finger- oder Fußnägel, von der in Deutschland in etwa 5-12 % der Bevölkerung betroffen sind. Die so genannte Nagelmykose ist dabei nicht nur unschön anzusehen, sondern kann im schlimmsten Fall sogar zum Ablösen des Nagels von der Haut oder zu einer Ausbreitung der Infektion auf die benachbarten Nägel führen. Daher sollte Nagelpilz möglichst schnell ärztlich diagnostiziert und richtig behandelt werden.

Nagelpilz – Ursachen und Diagnose

Verantwortlich für eine Erkrankung mit Nagelpilz ist in der Regel ein Befall mit den Erregern der Fadenpilze (Dermatophyten). Dabei gibt es eine Reihe an Faktoren, die der Nagelpilzinfektion Vorschub leisten.

Nagelpilz: Risikofaktor Immunabwehr

Zu den häufigsten Nagelpilzursachen gehört eine geschwächte Immunabwehr, z.B. hervorgerufen durch:

  • die langfristige Antibiotikatherapie
  • die Einnahme von Immunsuppressiva
  • die Durchführung einer Chemotherapie zur Behandlung von Krebs
  • Stoffwechselerkrankungen (wie z.B. Diabetes Mellitus)
  • ein hohes Lebensalter
  • Immunerkrankungen (beispielsweise HIV/AIDS)

Auch Menschen, die an Durchblutungsstörungen oder Entzündungen im Nagelbereich leiden sind besonders anfällig für Nagelpilz. Gleiches gilt auch für das Vorliegen einer Fußpilzerkrankung.

Vorsicht, Nagelpilz: Ansteckungsorte

Genau wie Fußpilz wird Nagelpilz sowohl von Mensch zu Mensch als auch über den Kontakt mit abgestorbenen infizierten Hautzellen übertragen. Daher ist das Ansteckungsrisiko überall da besonders hoch, wo Menschen barfuß gehen, z.B. in der Sauna oder im Schwimmbad. Aber auch bei der Benutzung derselben Handtücher oder gemeinsamen Nutzung von Nagelpflegeutensilien (Nagelfeilen, Nagelscheren) kann eine Ansteckung stattfinden.

Ist es Nagelpilz? – Symptome einer Nagelpilzinfektion

Folgende Symptome können auf eine Infektion mit Nagelpilz hindeuten:

  • Verfärbungen: Gerade zu Beginn einer Nagelpilzerkrankung können kleinere weißliche oder gelbliche Verfärbungen an den Nagelrändern ein erstes Indiz für einen Nagelpilzbefall sein.
  • Glanzlose, verdickte und brüchige Nägel treten meist in einem späteren Stadium der Infektion auf.
  • Ist die Erkrankung bereits sehr weit vorangeschritten, kann schließlich auch das vollständige Abfallen des Nagels (Onycholysis) oder ein Übergreifen der Infektion auf die übrigen Nägel die Folge sein.
  • Zu guter Letzt kann auch Fußpilz nicht nur als Vorbote, sondern auch als weitere Komplikation einer Nagelpilzerkrankung auftreten.

Schnell handeln: Die Nagelpilz-Diagnose

Um oben genannten Beschwerden rechtzeitig entgegen zu wirken, sollten Sie bei Verdacht auf Nagelpilz möglichst bald einen Arzt aufsuchen. Dieser kann in vielen Fällen bereits aufgrund der optisch sichtbaren Veränderungen des Nagels eine erste Diagnose stellen und ggf. eine entsprechende Nagelpilztherapie einleiten. Für eine endgültige Diagnose werden zunächst die Hornteile der erkrankten Nägel abgeschabt und anschließend unter einem Mikroskop untersucht. Werden dabei so genannte Hyphen sichtbar, ist das ein eindeutiges Zeichen für eine Pilzerkrankung. Die genau Art des Pilzes kann allerdings erst nach mehreren Wochen bestimmt werden.

Nagel befallen…“und jetzt?“ – Die richtige Nagelpilzbehandlung

Viele Betroffene greifen zunächst zu günstigen Hausmitteln, um den lästigen Nagelpilz in den Griff zu bekommen. So soll beispielsweise ein Einreiben der betroffenen Stelle mit

  • Alkohol
  • Backpulver
  • Essig
  • oder auch Teebaumöl

den Pilz zurückdrängen und so der Infektion Einhalt gebieten. Auch wenn diese Art der Selbsttherapie auf den ersten Blick verlockend klingt, sollten Sie bedenken, dass die Wirkung für keines dieser Hausmittel wissenschaftlich nachgewiesen ist. 
Beginnen Sie stattdessen lieber rechtzeitig mit einer medikamentösen Therapie.

Medizinischer Nagellack

Das wohl bekannteste Mittel gegen Nagelpilz ist nach wie vor das Auftragen eines medizinischen Nagellacks, der fungizide (also pilzabtötende) Wirkstoffe enthält. Allerdings ist diese Form der Nagelpilzbehandlung mit einer sehr langen Anwendungszeit verbunden. Da der Nagelpilz nicht nur die Oberfläche des Nagels angreift, sondern bis tief in das Nagelbrett vordringt, kann es mehrere Wochen oder gar Monate dauern, bis der Nagellack die tieferliegenden Nagelschichten erreicht hat und erste Behandlungserfolge sichtbar werden. Ähnlich verhält es sich mit Cremes und Salben.

Schnell und effektiv: Kombinationstherapien

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Aufgrund Ihrer verhältnismäßig kurzen Behandlungsdauer von etwa 6 Wochen haben sich so genannte Kombinationstherapien, die ein schnelleres Eindringen der fungiziden Wirkstoffe in das Nagelbett ermöglichen bewährt. Die Bekämpfung des Nagelpilzes erfolgt dabei im mehreren Phasen:

1. Urea-haltige Präparate, also Mittel, die Harnstoff enthalten, weichen den befallenen Nagelbereich auf und bereiten den Nagel so auf die weitere Behandlung vor.
2. Im nächsten Schritt können die infizierten Nagelteile mithilfe eines Schabers entfernt werden. Gesunde Nagelbereiche werden hingegen geschont.
3. Nach ca. 14 Tagen kommt eine pilztötende Creme zum Einsatz, die bis tief ins Nagelbett eindringt und die übrigen Pilzerreger abtötet.
4. Nach weiteren 4 Wochen ist die Behandlung abgeschlossen und der gesunde Nagel kann nachwachsen.

Nagelpilz: Vorbeugen ist das A und O

Auch wenn Nagelpilz mit den richtigen Mitteln schnell und gut behandelt werden kann, lassen Sie es am besten gar nicht erst soweit kommen. Einer Nagelpilzinfektion kann und sollte vielmehr vorgebeugt werden.

Sauberkeit und Hygiene

Achten verstärkt auf die Hygiene Ihrer Hände und Füße, insbesondere dann, wenn Sie zu den genannten Nagelpilz-Risikogruppen gehören. Vor allem bei Sauna- oder Schwimmbadbesuchen, sollten Sie Ihre Füße anschließend gründlich reinigen. Darüber hinaus ist die Benutzung eigener Hand- und Badetücher dringend zu empfehlen. nach dem Gang in die Sauna oder das Hallenbad, sollten Sie Ihre Füße gründlich reinigen.

Das passende Schuhwerk

Kaufen Sie stets atmungsaktive und bequeme Schuhe, in denen Sie wenig schwitzen, da Pilze feuchte und warme Umgebungen bevorzugen. Trocknen Sie Ihre Füße nach jedem Baden oder Duschen gut ab und tragen Sie am besten Socken aus Naturfasern wie z.B. Baumwolle. Zu guter Letzt sollten Ihre Socken stets bei mindestens 60 °gewaschen werden. Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass die Pilzerreger absterben.

Pflichtangaben

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Nagelpilz: Frau zeigt ihre Füsse

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Nagelpilz: Klein, aber hartnäckig

Nagelpilz ist weitaus häufiger als viele annehmen. Allein in Deutschland leiden rund 10 % der Männer und Frauen an der lästigen Pilzinfektion. Mit den richtigen Medikamenten lässt sich eine Nagelpilzerkrankung inzwischen schnell und einfach bekämpfen. Doch wie erkenne ich Nagelpilz? Was tue ich im Falle einer Nagelpilzinfektion? Welche Medikamente sind empfehlenswert und von welchen Mitteln sollten Betroffene besser Abstand nehmen? Hier erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Nagelpilz wissen müssen.

Nagelpilzsymptome rechtzeitig erkennen

Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich bei der so genannten Nagelmykose (Mykose = Pilzerkrankung), um eine oft langwierige Pilzinfektion der Nägel. Der Pilzbefall beginnt hierbei zunächst am vorderen Rand des Nagels. Im weiteren Verlauf der Erkrankung breitet sich der Pilz dann über die gesamte Nagelplatte aus. Infolgedessen wird der Nagel immer brüchiger, bis er sich, im schlimmsten Fall, ganz auflöst und abfällt.

Erste Anzeichen einer Nagelpilzinfektion

Für eine effektive Behandlung ist es wichtig, den Nagelpilz möglichst schnell als solchen zu entlarven. Leider werden viele Nagelpilzerkrankungen zu Beginn nicht erkannt, zumal die Infektion im Anfangsstadium noch schmerzfrei verläuft und die ersten Nagelpilz-Symptome somit oft übersehen werden. Hierzu gehören:

  • Glanzverlust (matte und/oder raue Nageloberfläche)
  • Gelbliche bis bräunliche Verfärbungen
  • Weiße Flecken oder Streifen
  • Verdickungen der Nagelplatte
  • Brüchige oder rissige Nägel

Bedenken Sie jedoch, dass die genannten Symptome nicht bei jeder Nagelpilzinfektion auftreten müssen. Gleichzeitig kommen auch andere Erkrankungen als Auslöser für die Veränderungen der Nagelstruktur in Frage.

Mögliche Komplikationen

In einem späteren Stadium kommt es schließlich zu einem Absplittern bzw. Abbröckeln der einzelnen Nagelschichten und der unbehandelte Nagel beginnt, sich nach und nach vom Nagelbett zu lösen.Insbesondere im Falle einer nicht rechtzeitigen oder falschen Behandlung kann eine Nagelpilzerkrankung auch schwerere Folgen haben, wie beispielsweise

  • starke Schmerzen
  • Beeinträchtigungen beim Gehen
  • einen Befall der benachbarten Nägel
  • den kompletten Zerfall des betroffenen Nagels

Doch wer die Ursachen und Faktoren, die einer Nagelpilzerkrankung Vorschub leisten, kennt, kann bereits im Vorfeld einiges unternehmen, um den Pilzerregern das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Ursachen und Risikofaktoren

Am häufigsten wird Nagelpilz durch so genannte Fadenpilze (Dermatophyten) ausgelöst. Aber auch Hefe- und Schimmelpilze können für eine Nagelpilzinfektion verantwortlich sein. Gemein ist jedoch allen Pilzarten, dass sie sich vor allem in feuchten und warmen Umgebungen, wie beispielsweise in Zehenzwischenräumen, Hautfalten oder unter den Achseln, wohlfühlen. Aus demselben Grund zählen öffentliche Bäder, Saunen, Fitnessstudios und Sportumkleidekabinen zu den Hauptansteckungsorten für Nagelpilz. Oft geht dem Nagelpilz eine Infektion mit Fußpilz voraus. Nur in seltenen Fällen sind Schimmel- oder Hefepilze für die Infektion verantwortlich. Zu guter Letzt können ein geschwächtes Immunsystem sowie eine schlechte Durchblutung eine Nagelpilzerkrankung begünstigen, weswegen insbesondere Diabetiker und ältere Menschen besonders anfällig für Nagelpilz sind. Aber auch Sportler müssen sich nicht selten mit Pilzinfektionen rumschlagen, was in erster Linie daran liegt, dass sie verhältnismäßig viel Zeit in Umkleideräumen oder Schwimmbädern verbringen. Außerdem bieten auch verschwitzte Sportschuhe den Pilzen optimale Lebensbedingungen.

Die richtige Vorsorge- so beugen Sie Nagelpilz vor

Da Fadenpilze warme und feuchte Orte bevorzugen und die Erreger meist durch den Kontakt mit abgefallenen Hautschuppen übertragen werden, sollten Sie sich angewöhnen,

  • in Saunen, öffentlichen Schwimmbädern und Hotels Haus- bzw. Badeschlappen zu tragen anstatt barfuß zu laufen.
  • Handtücher, Socken und Bettwäsche bei 60 Grad zu waschen, da niedrigere Temperaturen nicht ausreichen, um die Pilzerreger vollständig abzutöten.
  • bequeme und gutsitzende, atmungsaktive Schuhe (z.B. aus Leder oder modernen Mikrofasern zu tragen.
  • nur Socken aus natürlichen Materialen verwenden.
  • Turnschuhe nach dem Sport auszuziehen.
  • Socken und, wenn möglich, Schuhe täglich wechseln.
  • auf eine ausreichende Fuß- und Nagelpflege achten.

Wenn Sie bereits an Nagelpilz erkrankt sind, sollten Sie außerdem ein separates Handtuch für die Füße verwenden und dieses täglich wechseln. Es versteht sich von selbst, dass Sie Nagelpfeilen und Scheren nach Gebrauch und Kontakt mit dem infizierten Nagel sorgfältig reinigen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, Socken und Schuhe mit einem speziellen Mittel zu desinfizieren. Auf diese Weise verhindern Sie nicht nur, dass sich der Pilz womöglich auf weitere Körperregionen ausbreitet, sondern vermeiden auch eine Ansteckung anderer Personen.

Diagnose Nagelpilz: Wie werde ich ihn wieder los?

Im Gegensatz zum Fußpilz ist die Behandlung einer Nagelpilzerkrankten meist komplizierter und langwieriger.Haben Sie also Geduld und setzen sie auf geeignete Mittel, die neben den Symptomen auch die Ursache der Infektion bekämpfen. Aufgrund Ihrer kurzen Anwendungsdauer von nur wenigen Wochen haben sich vor allem Kombipräparate (wie z.B. das Canesten® Extra Nagelset) zur schnellen, schmerzfreien und erfolgreichen Behandlung von Nagelpilz bewährt.

Teebaumöl und Co. – Finger weg von Hausmitteln!

Viele Menschen schwören bei der Behandlung von Nagelpilz auf pflanzliche Mittel und kleine „Helfer“ aus der Küche. Beliebte Nagelpilzhausmittel sind u.a.:

  • Essig (mit einem Säuregehalt von 5-25 %, weil Pilze in einem sauren Milieu nur schlecht überleben können)
  • Heilpflanzen wie z.B. Salbei, Rosmarin oder Zimt
  • Teebaum-, Lavendel- und Manuka-Öl
  • Zitronensaft
  • Knoblauch (wirkt antibakteriell)
  • Backpulver
  • Alkohol oder Salzwasser
  • Zahnpasta

Jedoch ist die Wirkung von Hausmitteln bei Nagelpilz umstritten und konnte bis dato nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Auch wenn Nagelpilz per se keine lebensbedrohliche Erkrankung ist, sollten Sie die Infektion nicht auf die leichte Schulter nehmen. Hausmittel sollten deshalb allerhöchstens als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung angewandt werden.

Kleine Helfer: Nagelpilzmedikamente aus der Apotheke

Herkömmlicherweise kommen bei der Therapie von Pilzerkrankungen so genannte Antimykotika zum Einsatz, die Sie frei in jeder (Online-) Apotheke erhalten. Welches Medikament erfolgsversprechend ist, hängt von der Art der Pilzerreger, aber auch von der Schwere des Pilzbefalls ab. Das Extra Nagelset von Canesten kann nicht nur bei leichtem, sondern auch bei mittelschwerem Nagelpilzbefall eingesetzt werden.

Das Set besteht aus einer speziellen Nagelpilz-Salbe sowie mehreren Hygiene-Pflastern zum Schutz des erkrankten Nagels.

Die Behandlung erfolgt in mehreren Phasen:

Schritt 1: Vorbereitung- nach einem ca. 10- minütigen Fußbad sollte der Fuß zunächst gut abgetrocknet werden.

Schritt 2: Auftragen der Salbe auf die betroffene Stelle- der in der Creme enthaltene Harnstoff sorgt dafür, dass der erkrankte Nagel Stück für Stück aufweicht. Der weiterentwickelte Wirkstoff Bifonazol ist zudem in der Lage, das Pilzwachstum zu stoppen. Aufgrund ihrer festen Konsistenz lässt sich die Salbe besonders leicht verteilen und punktgenau auftragen, ohne dabei zu verlaufen.

Schritt 3: Zum Schutz des Nagels wird der Nagel mit dem Canesten Hygiene-Pflaster abgedeckt, sodass die Creme in Ruhe einwirken kann. So minimieren Sie auch das Infektionsrisiko für andere.

Schritt 4: Nach ca. 24 h kann die geschädigte Nagelsubstanz schließlich mithilfe des mitgelieferten Schabers entfernt werden. Der gesunde Teil des Nagels bleibt erhalten. Ärzten zufolge ist insbesondere die Entfernung der infizierten Nagelteile für einen dauerhaften Behandlungserfolg unabdingbar.

Laut einer aktuellen Umfrage des Forsa-Institutes unter mehr als 1.000 Erwachsenen setzte eine Besserung der Symptome unter Anwendung des Nagelsets bereits nach durchschnittlich 9,3 Tagen ein. Spätestens nach 14 Tagen sollten Sie also erste Fortschritte erkennen. Steigen Sie ab diesem Zeitpunkt auf die Canesten® EXTRA Creme um, die auch die hartnäckigsten Pilzerreger im Nagelbett endgültig bekämpft. Sie sollten Ihren Zeh ca. 4 Wochen 1-mal täglich mit der Bifonazol-Creme weiterbehandeln, um den langfristigen Behandlungserfolg zu gewährleisten. Anschließend kann der Nagel gesund nachwachsen. Fragen Sie hierzu auch Ihren Apotheker oder Arzt.

Fazit

Während sich die Behandlung mit Nagellacken und Tinkturen oft über mehrere Monate erstreckt, ist die Dauer der Canesten® 2+4 Wochen Kurztherapie* mit nur 6 Wochen vergleichsweise kurz. Laut Forsa-Umfrage war der Großteil der Anwender (90 %), die zuvor bereits Erfahrungen mit anderen Nagelpilzmitteln gemacht hatten, von der schnellen und effektiven Wirkung des Produkts überzeugt.

*hier wird lediglich der infizierte Nagelteil entfernt

Pflichtangaben

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Füsse im Gras

Ratgeber Nagelpilz- was Sie über die Pilzinfektion wissen müssen

Er ist lästig…und viel häufiger als Sie vielleicht denken! Die Rede ist von Nagelpilz (med. Nagelmykose), einer schmerzhaften Pilzinfektion, an der allein in Europa ungefähr 5 bis 12 % der Bevölkerung leiden. Als Betroffener sind Sie also in guter Gesellschaft. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbeugung kann man unangenehmen Beschwerden wie unschön aussehenden Nägeln und Juckreiz an den betroffenen Finger- oder Fußnägeln verhindern. Sollte es dennoch zu einem Befall mit Nagelpilz kommen, gibt es inzwischen diverse Behandlungsmöglichkeiten und Mittel, mit denen Sie den Pilz schnell wieder loswerden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie bei einer akuten Nagelpilzerkrankung unternehmen können, wie die optimale Nagelpilzprophylaxe aussieht und welche medizinischen Methoden sich bei der Behandlung von Nagelpilz bewährt haben.

Ursachen von Nagelpilz

Allgemein wirkt sich eine feucht-warme Umgebung positiv auf die Entstehung von Nagelpilz aus, da sich Pilzkulturen in diesem Ambiente besonders wohlfühlen. Deshalb ist eine Nagelpilzinfektion an den Fußnägeln deutlich häufiger als an den Fingernägeln. Aus demselben Grund sind auch Sportler besonders empfänglich für Nagelpilz, da sie sich des Öfteren in öffentlichen Umkleiden und Schwimmbädern aufhalten und auch verschwitzte Sportschuhe den Pilzerregern hervorragende Lebensbedingungen bieten. Auch eine genetische Disposition sowie diverse Erkrankungen können die Wahrscheinlichkeit eines Pilzbefalls erhöhen. Zu den Risikogruppen gehören u.a.:

  • Diabetiker (Diabetes Mellitus)
  • Personen, die bereits an anderen Nagelerkrankungen (z.B. Ekzemen) oder Fußpilz erkrankt sind
  • Menschen mit Durchblutungsstörungen
  • alte Menschen

Symptome der Nagelmykose

Wenn man die typischen Nagelpilzanzeichen kennt, kann die Infektion bereits sehr früh festgestellt und mit einer dementsprechenden Behandlung begonnen werden.

Ist es Nagelpilz? – Erste Hinweise für eine Nagelmykose

In der Regel mach sich die Infektion zunächst am vorderen Teil des Nagels bemerkbar und breitet sich nach und nach auf den übrigen Nagel aus. Dabei beginnt sich die Struktur des Nagels zu verändern und das Keratin, also der Stoff, aus dem sowohl unsere Nägel als auch unsere Haare bestehen, löst sich immer weiter auf.
Es bilden sich weiße Streifen oder Flecken sowie luftgefüllte Hohlräume. Im Endstadium verdickt sich der befallene Nagel und nimmt eine weiße oder auch gelb-braune Farbe an. An welcher Stelle eine Infektion mit Nagelpilz zuerst auftritt, hängt in erster Linie davon ab, welcher Pilzerreger für die Erkrankung verantwortlich ist. Handelt es sich hierbei um einen Hefepilz, beginnt die Infektion nicht am Nagelrand, sondern eher am Nagelbett. Später wird der Nagel zunehmend rau, brüchig oder gar krümelig.

Nagelpilz- schnell handeln lautet die Devise

Darüber hinaus kann Nagelpilz starke Schmerzen, aber auch Juckreiz verursachen. Nicht selten führt die Pilzerkrankung dazu, dass die betroffenen Finger und/oder Zehen nur eingeschränkt „einsatzfähig“. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt, kann der infizierte Nagel auch komplett ausfallen. Ebenso ist es möglich, dass sich die Infektion auch auf andere Nägel ausweitet. 

Daher die typischen Nagelpilz-Anzeichen noch einmal im Überblick:

  • Brüchige Nägel oder Abspaltung der Nagelschichten
  • Weiße Flecken oder auch Streifen
  • Weiße oder gelbbraune Verfärbungen
  • Verdickung des Nagels
  • Entzündungen des Nagelbettes

Diagnose – Feststellen der Nagelpilzinfektion

Vermuten Sie, möglicherweise an Nagelpilz erkrankt zu sein, empfiehlt es sich, möglichst bald einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann nicht nur herausfinden, ob Ihre Nägel tatsächlich von Nagelpilz befallen sind, sondern auch andere Erkrankungen als Auslöser für Ihre Beschwerden auslösen.

1. Bestimmung der Pilzerreger im Labor

Eine zweifelsfreie Diagnose kann ausschließlich im Rahmen einer mikroskopischen Untersuchung gestellt werden. Hierfür wird zunächst ein Teil des infizierten Nagels abgeschabt und anschließend im Labor untersucht. Danach kann anhand weitere Laboranalysen der genaue Pilzerreger bestimmt werden, was für die anschließende Behandlung mit einem geeigneten Antimykotikum von enormer Bedeutung ist.

2. Die molekulare Diagnostik

Der Nachteil der herkömmlichen Untersuchung des Pilzes im Labor ist allerdings, dass die hierfür erforderliche Heranzüchtung der Pilzkulturen mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Zudem sind die Ergebnisse oft unzuverlässig. Deshalb hat sich inzwischen die sogenannte molekulare Diagnostik immer weiter etabliert. Das von Forschern der Universität Dresden entwickelte Verfahren liefert nicht nur eindeutigere Diagnoseergebnisse, sondern kann außerdem in einem Zeitraum von 2-3 Tagen durchgeführt werden.

Nagelpilz-Behandlung

Zum Glück gibt es heutzutage eine Reihe an Behandlungsmöglichkeiten, um eine Nagelpilzinfektion in absehbarer Zeit in den Griff zu bekommen und effektiv zu bekämpfen. die Mittel zur Behandlung von Nagelpilz bezeichnet man allgemein als Antimykotika.

Salben, Cremes und Lacke- Diese Nagelpilzmittel stehen Ihnen zur Verfügung

Antimykotika sind in Form von Salben, Cremes oder Tinkturen und Lacken frei in der Apotheke erhältlich. Letztere werden direkt auf den infizierten Nagel aufgetragen, wobei für gewöhnlich mehrere Wochen verstreichen, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt. Welches Medikament sich Einzelfall am besten für die Nagelpilz-Behandlung eignet, ist unter anderem auch vom jeweiligen Pilzerreger abhängig. Ein weiterer Grund, warum die ärztliche Untersuchung des Pilzes für eine erfolgreiche Therapie dringend erforderlich ist.

Schnell und unkompliziert Kombipräparate

Kombipräparate, wie das Canesten® EXTRA Nagelset, zeichnen sich nicht nur durch ihre einfache Anwendung, sondern auch die kurze Behandlungsdauer von lediglich 2-4 Wochen aus. Danach ist der Nagelpilz in den meisten Fällen komplett verschwunden. Scheuen Sie sich im Zweifelsfall nicht, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen.

Vorbeugung und Schutz vor Nagelmykose

Bereits mit einfachen grundlegenden Maßnahmen können Sie das Risiko, in Zukunft an Nagelpilz zu erkranken deutlich reduzieren:

  • Tragen Sie in öffentlichen Einrichtungen stets Badeschlappen oder Hausschuhe.
  • Setzen Sie auf die altbewährte Kochwäsche, um Pilzerreger im Vorfeld abzutöten.
  • Entscheiden Sie sich beim Kauf von Schuhen und Socken für atmungsaktive, natürliche Materialien

So machen Sie den Pilzerregern das (Über-) Leben schwer

Da die meisten Pilzerreger feucht-warme Umgebungen bevorzugen, kommt es gerade in Schwimmbädern und Saunen besonders schnell zu einer Ansteckung mit Nagelpilz. Gehen Sie lieber auf Nummer sicher und vermeiden Sie es an diesen Orten barfuß zu gehen. Gewöhnen Sie sich außerdem an, Handtücher, Badematten, aber auch Socken und Bettwäsche mindestens bei 60°C zu waschen. Auf diese Weise werden eventuell vorhandene Pilze abgetötet und die Gefahr einer Infektion wird verringert.

Nagelpilz vorbeugen- mit dem richtigen Schuhwerk

Achten Sie darauf, sowohl im Alltag als auch beim Sport bequeme und gutsitzende Schuhe zu tragen, die weder drücken noch allzu eng anliegen. Idealerweise sollten Ihre Schuhe aus einem atmungsaktiven Material bestehen. Gut geeignet sind beispielsweise Schuhe aus Leder oder modernen Mikrofasern. Wenn möglich empfiehlt es sich, Schuhe täglich zu wechseln. So haben die verschiedenen Paare ausreichend Zeit, um nach dem Tragen vollständig zu trocknen. Turnschuhe sollten Sie nur für den Sport anziehen.

Hygiene und Nagelpflege

Gerade für an Diabetes Mellitus erkrankte Menschen sollte, abgesehen von einer umfassenden ärztlichen Betreuung und einer konsequenten Kontrolle der Blutzuckerwerte, auch eine regelmäßige und gründliche Nagelpflege selbstverständlich sein. Auch, wenn Sie sich bereits mit Nagelpilz infiziert haben, ist eine tägliche, gründliche Reinigung der Nägel das A und O. Dabei sollten Sie

  • Handtücher täglich wechseln
  • Ihre Hände nach Kontakt mit den infizierten Hautstellen gründlich waschen
  • auch die verwendeten Nagelscheren und -Pfeilen sorgfältig reinigen

Andernfalls besteht neben einer erhöhten Ansteckungsgefahr auch die Möglichkeit, andere Menschen mit Nagelpilz zu infizieren.

 

Fazit zum Thema Nagelpilz

Nagelpilz ist zwar keine schwere, aber dennoch eine sehr unangenehme, hoch ansteckende und somit auch weit verbreitete Infektionskrankheit, die vor allem in Europa häufig auftritt. So leiden hierzulande ca. 5-12 % der Bevölkerung an einer Nagelpilzerkrankung. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Infektionsrisiko. Doch auch diverse Stoffwechselkrankheiten wie z.B. Diabetes Mellitus können das Risiko einer Nagelpilzinfektion erhöhen. Zudem begünstigt eine feucht-warme Umgebung die Übertragung der Nagelpilzerreger, sodass an diesen Orten eine Ansteckung wahrscheinlicher wird. Besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Nagelpilz, kann der Hausarzt die Erkrankung mikroskopisch oder im Laber diagnostizieren. Einmal erkannt, kann der Nagelpilz relativ unkompliziert mithilfe spezieller Cremes und Salben behandelt werden. Durch eine gründliche Hygiene und der Verwendung von Badeschlappen und Hausschuhen kann einer Infektion zusätzlich vorgebeugt werden.

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Ohrenkorrektur (Ohren anlegen)

Obwohl eine leicht asymmetrische Form der Ohren prinzipiell nichts Ungewöhnliches ist und nur sehr wenige Menschen völlig symmetrische Ohren haben, gelten extrem große, abstehende oder asymmetrische Ohren nach der landläufigen Meinung als Schönheitsmakel. Insbesondere Kinder werden daher häufig wegen ihrer „Segelohren“ gehänselt, was wiederum zu starken psychischen Beeinträchtigungen führen kann. Im Rahmen eines operativen, formenden Eingriffs besteht die Möglichkeit, abstehende Ohren anzulegen und die Form des Ohrknorpels nachträglich zu korrigieren.

Ursachen für besonders asymmetrische oder stark abstehende Ohren („Segelohren“)

Stehen die eigenen Ohren weiter ab, als dies bei den meisten Menschen der Fall ist, kann das mehrere Ursachen haben:

  • Zum einen ist es möglich, dass der Abstand der Ohrmuschel zum Schädel Knochen aufgrund einer zu stark ausgeprägten Ohrmuschel (Concha Concha auriculares) überdurchschnittlich groß ist. Es entsteht dann eine talförmige Struktur am Eingang des Außenohrs.
  • Eine weitere Möglichkeit ist das Fehlen der so genannten Anthelixfalte, der zu einer unvollständigen Formung der Ohrmuschel führt.
  • Wie die meisten unserer äußeren Merkmale, ist auch die Form unserer Ohren in erster Linie genetisch bedingt. Allerdings konnte bisher nicht vollständig geklärt werden, wann asymmetrische oder stark abstehende Ohren tatsächlich vererbt werden.

Oft ist auch gar nicht die Beschaffenheit der Ohrmuschel, sondern das Aussehen der Ohrläppchen der Grund für das eigene Unwohlsein. Während die Form unserer Ohren in erster Linie vererbt wird, kann beispielsweise das Tragen von Ohrringen die Form der Ohrläppchen nachhaltig verändern.

Ablauf einer Ohrenkorrektur

Gerade bei Kindern sollte zwischen den gesundheitlichen Operationsrisiken auf der einen Seite und der psychischen Belastung durch die Fehlstellung auf der anderen abgewogen werden. Möglich ist eine Ohrenkorrektur bereits im Alter von 5 oder 6 Jahren, da das Wachstum des Ohrknorpels bereits mit 4 Jahren vollständig abgeschlossen ist. Bei der Operation im Erwachsenenalter müssen hingegen andere Kriterien berücksichtigt werden, z.B. was die Operationsmethode angeht. Allgemein läuft das Anlegen oder Korrigieren der Ohren jedoch stets ähnlich ab.

1. Vor der Operation- Beratung und Vorbereitung

  • Wie bei allen operativen Eingriffen, gibt es auch im Vorfeld einer Ohrenkorrektur ein Beratungsgespräch, bei dem die Erwartungen des Patienten/der Patientin an die Operation, mögliche Risiken und Vorerkrankungen abgeklärt werden.
  • Im Rahmen der Vorsorge sollte ungefähr 7 Tage vor dem Operationstermin auf die Einnahme blutverdünnender Medikamente (wie beispielsweise Aspirin) dringend verzichtet werden.
  • Ein Zurückschneiden oder Kürzen der Haare ist hingegen nicht notwendig.

2. Die Operation

Die Operation erfolgt entweder mittels eines Hautschnittes, einer Hautentfernung oder das Einsetzen eines speziellen Implantats, und dauert in der ca. 1,5 h. Meist ist hierbei eine örtliche Betäubung völlig ausreichend. Nur bei Kindern wird der Eingriff für gewöhnlich unter Vollnarkose durchgeführt.

  • In einem ersten Schritt wird der Ohrknorpel freigelegt.
  • Schließlich kann das Ohr neu geformt, modelliert und der Ohrknorpel in seiner Höhe, Breite und Neigung in die gewünschte Position gebracht werden. Segelohren können so angelegt werden.
  • Zu guter Letzt wird das Ohr mit Nähten fixiert und kann verheilen.

3. Ohren anlegen- Die Nachbehandlung im Anschluss an eine Ohrenkorrektur

  • Zwar ist nach der Operation kein stationärer Aufenthalt nötig, jedoch sollte bis ca.5 Tage nach dem Eingriff ein Wundverband getragen werden. Dieser dient der Unterstützung der Wundheilung.
  • Danach kann der Verband durch ein Stirnband, das bis zu 3 weitere Wochen und vor allem nachts getragen werden sollte, um einen ungestörten Heilungsprozess zu gewährleisten und ein Abknicken der Ohren im Schlaf zu verhindern, ersetzt werden.

Nach ca. 1 Woche sollten Patient*innen wieder arbeitsfähig sein. Mit Sport kann frühestens einen Monat nach der OP wieder begonnen werden.

Risiken einer Ohrenkorrektur

In der Regel halten sich die Schmerzen im Rahmen einer Ohrenkorrektur weitgehend in Grenzen und auch die anschließende Wundheilung verläuft meist schmerz- und komplikationslos. Wie jeder operative Eingriff, birgt auch die Operation am Ohr gewisse Risiken. So kann es auch hier zu unerwünschten Nebenwirkungen und Komplikationen kommen:

  • Unmittelbar nach dem Eingriff können leichte Schwellungen, und Nachblutungen sowie Sensibilitätsstörungen und eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit Diese Beschwerden sollten allerdings nach wenigen Wochen wieder abklingen.
  • Bei Kindern können in seltenen Fällen überschießende Narben zurückbleiben.
  • Möglich, aber sehr selten, ist ein Absterben des jeweiligen Gewebes (Nekrose)

Bedenken Sie jedoch, dass auch eine Ohrenkorrektur kein sicherer Garant für ein vollkommen symmetrisches Erscheinungsbild und eine hundertprozentige Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen nach der OP ist. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten der genannten Komplikationen kann allerdings sowohl durch die Wahl des richtigen Arztes als auch des geeigneten Verfahrens erheblich gesenkt werden.

Ohren anlegen- Diese Kosten kommen bei einer Ohrenkorrektur auf Sie zu

Generell betragen die Kosten für eine Ohrenkorrektur zwischen 2000 und 3500 Euro. Häufig bieten die behandelnden Ärzte und Kliniken hierfür alternative Finanzierungsmodelle, wie beispielsweise Ratenzahlung, an.

Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse bei Kindern

Auch wenn stark abstehende Ohren meist kein Gesundheitsrisiko darstellen, werden Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer „Segelohren“ nicht selten zu Mobbingopfern. Die psychischen Beeinträchtigungen sind daher gerade bei Kindern, deren Ohr-Form nicht der Norm entspricht, enorm hoch. Aus diesem Grund werden die Kosten für eine Ohrenkorrektur bis zu einem Alter von 14 Jahren teilweise von den Krankenkassen übernommen. Allerdings ist hierfür ein psychologisches Gutachten erforderlich.

Fazit

Wer erheblich unter den psychischen Folgen seiner asymmetrischen, extrem großen oder stark abstehenden Ohren leidet, für den kann eine Ohrenkorrektur, also das Anlegen oder Umformen der Ohren im Rahmen einer OP, das Mittel der Wahl sein. Da gerade Kinder oft wegen ihrer „Segelohren“ gehänselt werden, trägt die Krankenkassen einen Teil der Kosten, die in Deutschland zwischen 2000 und 3000 Euro betragen, bis zum 14. Lebensjahr. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage eines psychologischen Gutachtens. Um mögliche Komplikationen zu vermeiden, sollten Sie sich in die Hände eines erfahrenen Arztes begeben und sich zudem über das für sie am besten geeignete OP-Verfahren informieren.

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Mammareduktionsplastik-Informationen zu Operationsmethoden, Risiken und Kosten

Sie möchten eine Brustverkleinerung vornehmen lassen? In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über die Mammareduktionsplastik.

Für viele Frauen in Deutschland sind zu große Brüste nicht nur ein ästhetisches Problem. Häufig verursachen sie auch schmerzhafte Rückenbeschwerden und Haltungsschäden. Eine Brustverkleinerung (Mammareduktion) kann hier die Lösung
sein und die gewohnte Lebensqualität zurückbringen.

Kurzinformation Mamareduktionsplastik:

  • 

Operationsdauer: je nach OP-Methode und Umfang des Eingriffs zwischen 1,5 bis 4 Stunden
  • Anästhesie: operativer Eingriff erfolgt unter Vollnarkose
  • Dauer des Klinikaufenthaltes: stationäre Aufnahme erforderlich (in der Regel eine Nacht)
  • Nachbehandlung: Nach zwei Wochen werden Fäden gezogen, Tragen eines speziellen BHs etwa vier Wochen
  • Kosten: ab etwa 4.000,00 Euro, Umfang und Technik bestimmen Höhe der Kosten

Wann ist eine Brustverkleinerung erforderlich?



Immer mehr Frauen sind mit ihren Aussehen unzufrieden und lassen sich ihre Brüste vergrößern, um sexy zu sein. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2016 rund 45.600 Brustvergrößerungen durchgeführt. Andere Frauen hingegen sind ihre Brüste zu groß und zu schwer. . Diese Frauen halten sich aufgrund ihrer üppigen Oberweite weder für attraktiv noch für sexy. Für sie stellen große Brüste eine seelische Belastung und körperliche Belastung dar, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Hier ist eine Brustverkleinerung oft die einzige adäquate Lösung.


Rückenschmerzen und Haltungsschäden sind Hauptgrund für Brustverkleinerung

Ist die Brust im Verhältnis zur Körpergröße zu groß und zu schwer, führt das bei vielen Frauen zu schmerzhaften, körperlichen Beschwerden. Dabei gehören chronische Nacken -und Rückenschmerzen zu den häufigsten Problemen, die durch einen übergroßen Busen verursacht werden. Oftmals lassen sich die Schmerzen nur durch die Einnahme von starken Medikamenten lindern. Zudem neigen Frauen mit sehr großen Brüsten zu einer gebeugten Körperhaltung, da die Rückenmuskulatur das zusätzliche Gewicht von zwei und mehr Kilogramm nicht tragen kann. Schmerzhafte Schäden an der Wirbelsäule sowie Bandscheibenvorfälle sind hier keine Seltenheit, die in der Regel nur durch eine Mammareduktionsplastikverhindert werden können. Statistisch gehen sind Rückenschmerzen der wohl häufigste Grund eine Brustverkleinerungdurchführen zu lassen. 

HINWEIS: Eine Brustverkleinerung wird nur unter sehr strengen Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen. Rückenschmerzen gehören dabei zu den wichtigsten Indikatoren für eine Mamamreduktionsplastik.

Mammareduktionsplastik Methoden /Techniken

Mittlerweile gibt es in der plastischen Chirurgie verschiedene Mammareduktionsplastik Methoden /Techniken. Diese unterschiedlichen Operationsmethoden unterscheiden sich hauptsächlich in der Schnittführung. Zu den meist verwendeten Brustverkleinerungstechniken gehören unter anderem:



1. L-Schnitt
Bei dieser Operationsmethode wird ein Schnitt um die Brustwarze herum und dann senkrecht nach unten ausgeführt. Anschießend erfolgt ein Schnitt seitlich in die sogenannte Brustumschlagsfalte. Der Hautschnitt ist bei dieser Methode verhältnismäßig klein und es entsteht eine kleine L-förmige Narbe. Bei dieser Technik ist es möglich auch große Mengen an Gewebe zu entfernen. Die Operationszeit beträgt rund 2,5 bis 4 Stunden.



2. Strömbeck-Methode

Strömbeck-Methode (auch T-Schnitt-Technik genannt) wird vorwiegend bei sehr großen beziehungsweise stark hängenden Brüsten eingesetzt. Diese OP-Technik ist der der L-Methode sehr ähnlich. Der Unterschied besteht lediglich in dem Schnitt der waagerecht in beide Richtungen (T-Form) zur Brustumschlagsfalte gemacht wird. 
HINWEIS: Bei dieser Nethode kann es zu einer vollständigen Ablösung der Brustwarze kommen, die anschließend wieder verpflanzt werden muss. Hierbei kann es im weiteren Verlauf zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit kommen. 

3. Benelli-Verfahren

Mit dem Benelli-Verfahren lassen sich kleinvolumige Brustverkleinerungen mit minimaler Narbenbildung vornehmen. Allerdings ist diese Technik nicht für sehr große Brüste geeignet und biete sich daher nur für kleine Brustkorrekturen an. 


4. Lejour Technik
Soll neben der Brustverkleinerung auch eine Bruststraffung vorgenommen werden, so ist die sogenannte Lejour Technik die richtige Wahl. Bis zu 500 Gramm an Gewebe kann mit dieser Methode entfernt werden. Der Vorteil dieser OP-Technik liegt vor allem in der sehr guten Straffung der Brust und der geringen Narbenbildung. 



5. Hall- Findlay Methode

Mit einer Mammareduktionsplastik soll vor allem das Volumen als auch das Gewicht der weiblichen Brust reduziert werden. Das bedeutet, dass überschüssiges Fett-und Drüsengewebe aus dem unteren Busenbereich entnommen wird. Anschließend wir die Brust neu in Form gebracht, indem die Brustwarze inklusive der Nervenstränge und Blutgefäße versetzt werden und überschüssige Haut extrahiert oder gestrafft wird. Eine besondere chirurgische Herausforderung dabei ist das Versetzen der Brustwarze. Die kanadische Ärztin Dr.Elisabeth Hall-Findlay hat diesbezüglich eine die Brustwarze schonende OP-Technikentwickelt. 


Um die Brust nach der Gewebeentnahme neu formen und anpassen zu können, muss die Brustwarze versetzt werden. Damit die Funktion der Brustwarze erhalten bleibt, werden die Nervenstränge und Blutgefäße mit einem sogenannten “Stiel” aus Drüsen-und Fettgewebe in Position gebracht. Bei der Hall-Findlay-Methode besteht die Besonderheit, dass mittels eines zentralen Stiels die Brustwarze an der ursprünglichen Position mit der Brustdrüse verbunden bleibt. 
Mit dieser Mammareduktionsplastik Methoden /Technik bleibt sowohl die Sensibilität der Brust als auch die Milchbildungerhalten.


HINWEIS: Obwohl die Hall-Findlay-Methode bereits seit dem Jahr 2001 in Deutschland erfolgreich angewendet wird, gibt es aktuell wenige Ärzte, die diese Technik beherrschen.

Warum gibt es mehrere Schnitttechniken?



Da jede Brust hinsichtlich Größe und Beschaffenheit anders ist, kann eine operativ Brustverkleinerung nur dann optimal durchgeführt werden, wenn mehrere Schnitttechniken zur Verfügung stehen. So spielen bei der Wahl der passenden Schnittführung die Verteilung des Drüsen-und Fettgewebes, die Position und Größe der Brustwarzen sowie die generellen Körperlichen Begebenheiten der Patientin eine entscheidende Rolle. Wird die Brust nur geringfügig verkleinert, genügt in den meisten Fällen ein einzelner Schnitt, der um die Brustwarze herum und nach unten ausgeführt wird. Soll hingegen viel Gewebe entnommen werden, so muss in der Regel ein weiterer Schnitt im Bereich der unteren Brustfalte vorgenommen werden. Nur so ist gewährleistet, dass genug Gewebe problemlos entnommen werden kann.

In Deutschland wird eine Brustverkleinerung meist stationär durchgeführt. Da der Eingriff unter Vollnarkose ausgeführt wird sind keine Mamareduktionsplastik-Schmerzen zu befürchten. Aus medizinischer Sicht sind die Risiken der OP minimal. Daher können die Patienten die Klinik bereits nach einem Tag verlassen. Dennoch können Begleiterscheinungen nicht ausgeschlossen werden. Zu den vor allem beim Mamareduktionsplastik-Verlauf am häufigsten auftretenden Beschwerden:

1. Blutergüsse und Schwellungen

2. Rötungen und Verdickungen

3. Wundheilungsstörung (sind eher selten)
4. Sensibilitätsstörungen (hauptsächlich Haut und Brustwarze)

Was kostet eine Brustverkleinerung?

Bei entsprechender medizinischer Indikation bestehen gute Chancen, dass die Mamareduktionsplastik -Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Anders sieht es aus, wenn es sich um einen Brustverkleinerung mit ästhetischem Hintergrund handelt. Hier muss der Patient die Kosten selbst tragen. Wie hoch die Mamareduktionsplastik -Kosten sind hängt unter anderem von der Mammareduktionsplastik Methoden /Technik sowie dem Umfang der Behandlung ab. In der Regel kann mit Kosten von etwa 4.000,00 Euro bis 7.000,00 Euro gerechnet werden.

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Nasenkorrektur (Nasenverkleinerung)

Nicht wenige Menschen sind unzufrieden mit der Form und Größe ihrer Nase oder ziehen aus anderen (medizinischen) Gründen eine Nasenoperation in Erwägung. Unterschieden wird dabei zwischen medizinischen (wie z.B. der Nasenscheidenwandkorrektur) und ästhetischen Nasen-OPs. Zu letzteren zählen Korrekturen der Nasenspitze, aber auch die klassische Nasenverkleinerung. Erfahren Sie hier alles über die Planung und den Ablauf einer Nasenverkleinerung und informieren Sie sich über mögliche Risiken und Komplikationen dieses operativen Eingriffs.

Zu groß, zu krumm, zu breit-Was ist eine Nasenverkleinerung?

Unter dem Begriff Nasenkorrektur bzw. Nasenverkleinerung (Rhinoplastik) versteht man eine Reihe unterschiedlicher chirurgischer Eingriffe, bei denen die ursprüngliche Form der Nase grundlegend verändert wird. Ist die Nase beispielsweise zu groß, so kann man diese operativ verkleinern. Aber es besteht auch die Möglichkeit, eine schiefe Nase zu begradigen oder eine als zu breit empfundenen Nase zu verschmälern. Auch die Korrektur einer so genannten Höcker- oder Langnase und das Auffüllen der typischen Einsenkungen bei einer Sattelnase fallen in den Bereich der professionellen Nasenkorrekturen. Rund 10.000 Menschen jährlich entscheiden sich alleine in Deutschland für die kostspielige Verkleinerung ihrer Nase. Doch Vorsicht! Eine Nasen-OP gehört unbedingt in die Hände eines erfahrenen Spezialisten. Schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um eine der häufigsten, sondern auch eine der schwierigsten Operationen der ästhetisch-plastischen Chirurgie.

„Mir passt meine Nase nicht“ – Gründe für eine Nasen-OP

Menschen mit einer markanten Nase empfinden diese häufig als zu groß oder zu unförmig. In solchen Fällen kann eine Nasenkorrektur (Rhinoplastik) den Betroffenen zu einem attraktiveren Aussehen und einem neuen Selbstbild verhelfen. Gerade Menschen, deren Nase aufgrund eines Unfalls oder einer bestimmten Krankheit stark deformiert ist, sind nach einer Nasenkorrektur wieder eher in der Lage, ein neues Leben zu beginnen. Aber eine Nasenoperation kann nicht nur das Selbstbewusstsein stärken, sondern ebenfalls zur Heilung und Linderung einiger chronischer Krankheiten beitragen- und ist somit oft auch aus medizinischer Sicht ratsam. So kann beispielsweise bei Patienten mit Atemwegserkrankungen eine Nasescheidewandkorrektur zu einer Besserung der Beschwerden führen.

Die Nase operieren? Das gilt es zu beachten

Eine Nasenverkleinerung gehört zu den chirurgischen Eingriffen, die das Aussehen des Patienten nachhaltig verändern. Die Entscheidung für oder gegen eine Nasenkorrektur sollte deshalb gut durchdacht sein. Zudem müssen einige medizinische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Voraussetzungen für eine Nasenkorrektur

Grundvoraussetzung für eine ästhetische Nasen-OP ist zunächst eine starke Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen und dem Erscheinungsbild der Nase. Um bösen Überraschungen zu vermeiden ist ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt im Vorfeld unabdingbar. Nur so kann sich der Arzt ein genaues Bild von Ihrer Wunschnase machen. Darüber hinaus sollten Sie über eine gesunde körperliche Verfassung verfügen, um die Operation, die für gewöhnlich unter Narkose stattfindet, gut zu verkraften und das Auftreten von Komplikationen während des anschließenden Heilungsprozesses zu verhindern. Treten im Nasenbereich chronisch infektiöse oder entzündliche Hautkrankheiten auf, ist von einer Nasenkorrektur dringend abzuraten.

„Wie teuer ist eine Nasenverkleinerung?“ -Kosten einer Nasenkorrektur

Besteht für die geplante Operation eine medizinische Notwendigkeit, wie beispielsweise bei der Korrektur der Nasenscheidewand, können die Kosten für den Eingriff von der Krankenkasse übernommen werden. Dies gilt allerdings nicht für Nasenkorrekturen aus kosmetischen Gründen. Hier belaufen sich die Kosten auf bis zu 3.000,00 Euro und 5.000,00 Euro.

Die Wahl der richtigen Klinik

Der Erfolg einer Nasen-Operation steht und fällt auch mit der Wahl der richtigen Klinik. Hierbei gibt es einige Faktoren, die Sie bei Ihrer Suche mitberücksichtigen sollten: Neben den Behandlungsmethoden und dem medizinischen Equipment spielen auch die Lage der Klinik sowie die Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit der behandelnden Ärzte eine wichtige Rolle. Die Einhaltung gängiger Hygiene- und Sauberkeitsstandards sollte dabei eine Selbstverständlichkeit sein.

Ablauf einer Nasenoperation

Um einen reibungslosen und schmerzfreien Ablauf der OP zu gewährleisten, erfolgt eine Nasenkorrektur meist unter Vollnarkose. Bei der invasiven Nasenoperation wird in einem ersten Schritt ein Zugang zum Nasenskelett gelegt. Gezielte Schnitte in die Schleimhaut der Nasenvorhöfe ermöglichen das Einführen der Operationsinstrumente, mit denen zunächst die Weichteile und später auch die knöchernen und knorpeligen Anteile des Nasenhöckers abgetragen werden. Nach der erfolgreichen Verkleinerung der Nase können weitere Korrekturen (z.B. eine Nasenscheidewandkorrektur oder eine Korrektur der Nasenflügel) vorgenommen werden. Die endoskopische Form der Nasenkorrektur kommt ganz ohne Schnitte aus: Hier geschieht der Eingriff direkt über die Nasenlöcher. Zu guter Letzt werden die Schnitte vernäht und der Nasenrücken wird mit einem kleinen Gips und Spezialpflastern für einige Wochen geschützt.

Und wenn doch etwas schiefgeht? – Mögliche Komplikationen einer Nasen-OP

In seriösen und kompetenten Schönheitskliniken sind schwere Komplikationen im Rahmen von Nasenkorrekturen eher die Ausnahme. Dennoch können insbesondere in den ersten Wochen nach einer Nasen-OP folgende Symptome auftreten:

 

  • Anschwellen der Schleimhäute
  • Austreten von Wundsekret
  • Verminderte Sensibilität der Nasenspitze, Oberlippe oder Nasenschleimhaut
  • Taubheitsgefühl
  • Nasenbluten

 

In einzelnen Fällen kann es im Anschluss an eine Nasenoperation zu Blutungen, Verletzungen der Schädelbasis oder des Tränenkanals oder schweren Entzündungen der Nasenscheidewand kommen. Um Komplikationen nach der OP effektiv vorzubeugen, sind die Nachsorge und schonende Behandlung in der ersten Zeit von enormer Bedeutung.

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