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Laura Canziani

Frau mit Markierungen unter der Brust bekommt eine Brustvergrößerung

Kosten einer Brustvergrößerung

Seit Jahrtausenden gilt eine gesunde und wohlgeformte Brust als das weibliche Schönheitsideal schlechthin. Die Brustvergrößerung gehört also nicht umsonst zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen in Deutschland. Denn nicht selten ist ein zu kleiner Busen für starke Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe bei Frauen. Durch eine Brust-OP kann das eigene Körpergefühl verbessert und letztendlich auch das Selbstbewusstsein gesteigert werden. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie zu den Kosten einer solchen Brustvergrößerung wissen müssen.

Was teuer ist eine Brustvergrößerung?

Wer mit dem Gedanken spielt, sich den eigenen Busen operativ vergrößern zu lassen, muss dabei mit Kosten im dreistelligen Bereich rechnen. So betragen die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Implantat in Deutschland zwischen 5.000,00 Euro und 7.000,00 Euro, abhängig von

  • den körperlichen Voraussetzungen der Patientin
  • der Größe des Implantats
  • der Spezialisierung/Ausbildung der behandelnden Ärzte
  • dem tatsächlichen Aufwand des operativen Eingriffs
  • der Operationstechnik
  • dem verwendeten Material

Wie tief Sie für Vergrößerung Ihrer Brüste in die Tasche greifen müssen, ist also individuell unterschiedlich. Sprechen Sie daher bereits im Vorfeld mit Ihrem Arzt über die endgültigen Kosten und lassen Sie sich ebenfalls darüber aufklären, wie sich diese konkret zusammensetzen.

Die Kosten einer Brustvergrößerung im Überblick

Neben den Materialkosten fallen im Rahmen einer Brustvergrößerung noch weitere Ausgaben an, durch die der endgültige Preis für die Brust-Operation zustande kommt. Hierunter fallen die Kosten für:

  • das Beratungsgespräch und die Voruntersuchung(en)
  • den operativen Eingriff (OP-Saal, Technik, das OP-Team bestehend aus plastischen Chirurgen und Anästhesisten)
  • den gesamten Klinikaufenthalt
  • die medizinische Nachsorge (2-3 Termine)
  • sowie einen speziellen BH mit Stützfunktion, der im Anschluss an die OP getragen werden muss

Brustvergrößerung: Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Da eine Brustvergrößerung einen kosmetischen, aber keinen medizinisch-notwendigen Eingriff darstellt, kommt die Krankenkasse in der Regel nicht für die OP-Kosten auf. Jedoch gibt es einige Ärzte die ihren Patientinnen eine Ratenzahlung anbieten oder sogar mit speziellen Kreditkartenanbietern zusammenarbeiten. Sollte Ihre Brustvergrößerung wiederum aus medizinischen Gründen erfolgen (Beispielsweise nach einer Krebsbehandlung) werden die Kosten meist problemlos von der Krankenkasse bezahlt.

Qualität hat ihren Preis – Sparen Sie nicht an der falschen Stelle

Zwar ist ein hoher Preis noch lange kein Garant für eine erfolgreiche Operation, jedoch sollten Sie bei der Wahl der Klinik und der behandelten Ärzte keine Kosten scheuen. Achten Sie auf qualitativ hochwertige Implantate von renommierten Herstellern und mit Garantie und informieren Sie sich ausführlich über die Ausbildung und Spezialisierung der behandelten Ärzte. Schließlich handelt es sich bei der Brustvergrößerung um einen operativen Eingriff, der nur von wirklich erfahrenen Spezialisten durchgeführt werden sollte. Misstrauen ist auch bei besonders niedrigen Preisen angebracht. Gerade bei den diversen „Billiganbietern“ aus dem Ausland wird meist an der Sicherheit und Qualität gespart. Ein guter und kompetenter Arzt wird Ihnen außerdem von extremen Brustvergrößerungen, die häufig auch mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko einhergehen, abraten. Stattdessen sollte der „neue“ Busen möglichst natürlich aussehen und zu den restlichen Körperproportionen der Frau passen.


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Beitragsbild: © detailblick-foto

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